Tradition

Bertolt-Brecht-Gymnasium

Lernen Sie die Geschichte unserer Schule kennen

Das Bertolt-Brecht-Gymnasium blickt auf eine lange Tradition zurück. Im Kaiserreich gegründet, erlebte die Einrichtung eine große Blüte unter Oberstudiendirektor Dr. Walter Fröbe, überdauerte den Nationalsozialismus und die DDR und ist seit 1992 sowohl im denkmalgeschützten Gebäude an der Bermsgrüner Straße (Haus 1) als auch im Schulhaus der ehemaligen POS „Hans Beimler“ im Stadtteil Heide (Haus 2) beheimatet.

Hier erfahren Sie, welche wichtigsten Meilensteine die Entwicklung unserer Schule gekennzeichnet haben, lernen die Leiter der Einrichtung kennen und erhalten spannende Einblicke in unser Archiv.

Zeitleiste

Meilensteine der Schulgeschichte

1914
Grundsteinlegung

Der Grundstein für den Realschulneubau am Becherberg wird gelegt.

1916
Einweihung

Das neue Schulgebäude wird eingeweiht.

1930
Die Schule wird Gymnasium

Die Realschule wird in ein Reformrealgymnasium umgewandelt.

1937
Vom Gymnasium zur Oberschule

Das Reformrealgymnasium wird in eine achtjährige Oberschule für Jungen umgewandelt.

1945
Kriegsende

In den letzten Kriegsmonaten wird die als Lazarett genutzte Schule geschlossen. Wegen der anschließenden Beschlagnahmung durch die sowjetische Kreiskommandantur wird der Unterricht in den folgenden Jahren zumeist in Ausweichquartieren im Stadtgebiet erteilt.

1952
Rückkehr ins Schulgebäude

Nach dem Auszug der Wismut-AG, die das Schulgebäude zuletzt als Krankenhaus genutzt hat, wird der Schulbetrieb zu Beginn des Jahres wieder am ursprünglichen Standort aufgenommen.

1957
Die Schule erhält ihren Namen

Das Ministerium für Volksbildung erteilt die Genehmigung für die Bezeichnung als „Bertolt-Brecht-Oberschule“.

1959
Schulgesetz

Das in Kraft getretene Schulgesetz wandelt alle Oberschulen im Land in Erweiterte Oberschulen um. An der Schwarzenberger EOS wird in den Klassenstufen 9 bis 12 unterrichtet.

1983
Nur noch zwei EOS-Jahrgänge

Dem Schulgesetz von 1965 zufolge wird landesweit der Direktübergang von der 10. Klasse der POS in die 11. Klasse der EOS umgesetzt. Erstmals lernen nur noch zwei Klassenstufen an der Schwarzenberger Schule.

1989/90
Friedliche Revolution

Die Friedliche Revolution hat einschneidende Folgen für den Schulbetrieb. Der Samstagsunterricht wird ausgesetzt, Staatsbürgerkunde und Wehrunterricht entfallen, die FDJ-Gruppe und die Schulparteiorganisation lösen sich auf, der Schulleiter legt sein Amt nieder.

1992
Von der EOS zum Gymnasium

Landesweit werden die Erweiterten Oberschulen in Gymnasien umgewandelt. Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden wieder acht Klassen- bzw. Jahrgangsstufen unterrichtet. Die ehemalige Hans-Beimler-Oberschule wird als Haus 2 in die Schule integriert.

2016
100-Jahr-Feier

Die Schule begeht ihr 100-jähriges Jubiläum mit einer Festwoche. „Der Stellvertreter“, eine Skulptur des ehemaligen Schwarzenberger Oberschülers Hans Brockhage, wird im rekonstruierten Schulpark aufgestellt.