Tel.: 0152 24784929
Haus 1: Beratungslehrerzimmer
Dienstag, 07:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Haus 2: Schulsozialarbeitszimmer
Montag, 07.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Mittwoch, 07.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Donnerstag, 07.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Freitag, 07.00 Uhr bis 13.00 Uhr
(Weitere Termine nach Absprache)
Um unkompliziert Kontakt zu mir aufzunehmen, kannst Du einfach anrufen oder Dich auch über einen Messenger, z.B. Signal, melden. Ich schreibe zurück und wir können gerne einen persönlichen Termin vereinbaren.
Ich behandle unsere Termine vertraulich.
Unsere Schulsozialarbeiterin Theresa Warmbold ist als Mitarbeiterin der AWO Erzgebirge gGmbH e.V. an unserer Schule eine zusätzliche Ansprechpartnerin für eure persönlichen Themen.
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
mein Name ist Theresa Warmbold. Seit 2024 bin ich die Schulsozialarbeiterin des Bertolt-Brecht-Gymnasiums. Zuvor war ich, beim gleichen Träger, in der Ausbildung junger Menschen beschäftigt. Ich freue mich auf das neue Aufgabenfeld und bin gerne für Eure und Ihre Anliegen da. Wir können gerne einen Termin vereinbaren oder wir sehen uns zu den regulären Zeiten in meinem Büro.
Ich freue mich auf Euch und Sie.
Liebe Grüße
Theresa Warmbold
Schulsozialarbeiter*innen sind Jugendhelfer*innen, die in erster Linie alle Schüler*innen einer Schule unterstützen und sich für sie einsetzen, um gemeinsam mit ihnen ihre Ziele in der Schule zu erreichen. Dabei besteht oft die Herausforderung individuelle Bedürfnisse und Wünsche in die Positionen einer Gruppe zu integrieren und dennoch das persönliche Ziel im Blick zu behalten. Diese Herausforderung möchten Schulsozialarbeiterinnen gemeinsam mit allen Schüler*innen sowie ggf. mit deren Familien/Freunden oder mit der Schule meistern.
Dafür steht die Tür zum Beratungsraum der Schulsozialarbeiterin, sowohl vor und nach dem Unterricht, während der Pausen als auch, bei ganz dringenden Themen, während des Unterrichts, immer offen.
Häufig entsteht ein belastendes Thema und die/der Schüler*in sucht das Gespräch oder der/die Schulsozialarbeiter*innen geht auf die/den Schüler*in zu. Vertraulich nehmen sich Schulsozialarbeiter*innen dem Thema an und erarbeiten gemeinsam mit der/dem Schüler*in das weitere Vorgehen, ggf. entstehen weitere Einzelberatungen oder ein Projekt in der Klasse oder die Weitervermittlung bzw. das Einbinden anderer Helfer*innen oder Familienmitglieder oder Freunde. Jedes Thema wird sehr individuell bearbeitet, um die/den Schüler*in bei ihrem/seinem Umgang damit zu unterstützen.
Zudem sind Schulsozialarbeiter*innen dafür verantwortlich, dass in der Schule verschiedene kleinere und größere Projekte durchgeführt werden um manchen Problemen vorzubeugen, z.B. zur Erhaltung eines angenehmen Klassenklimas oder zur Erhaltung Deiner gesunden Lebensweise.
Alltags- und Lebensweltorientierung
Schulsozialarbeiter*innen gehen individuell auf die Bedürfnisse aller Schüler*innen ein, um ggf. kurze Alltagsfragen zu klären, die aktuelle Lebenssituation umfassend nach zu vollziehen oder komplexe Lebensereignisse zu sortieren und entsprechend zur Bewältigung beizutragen.
Vertraulichkeit und Transparenz
Schulsozialarbeit verläuft konsequent auf Basis der Schweigepflicht. Ein Austausch mit Eltern, Lehrer*innen, der Schulleitung, Therapeut*innen oder anderen Helfer*innen erfolgt nur nach schriftlicher Entbindung von der Schweigepflicht oder bei akuter Gefährdungslage entsprechend der gesetzlichen Vorgaben. Die Schulsozialarbeiterin erarbeitet weitere Schritte und Maßnahmen immer gemeinsam mit den Schüler*innen sowie ggf. den Personensorgeberechtigten.
Präsenz und Erreichbarkeit
Schulsozialarbeiter*innen sind in der Schule ansprechbar und kontinuierlich präsent, z.B. in den Fluren, auf dem Pausenhof, via Messenger. Abwesenheitszeiten durch außerschulische Termine machen sie öffentlich (s. Erreichbarkeit).
Beteiligung und Freiwilligkeit
Die Angebote der Schulsozialarbeit werden generell freiwillig von den Schüler*innen wahrgenommen. Dies gilt nur dann eingeschränkt, wenn es sich um ein Klassenprojekt in Absprache mit den entsprechenden Lehrer*innen handelt. Hier gilt das Mehrheitsprinzip. Eine Zusammenarbeit mit den Schulsozialarbeiter*innen hat niemals schulische Konsequenzen zur Folge, kann aber, bei Gelegenheit, zur Konsensfindung zwischen Schule und Schüler*innen beitragen.
Chancengleichheit, Vielfalt und Vernetzung
Schulsozialarbeiter*innen vertreten und vermitteln ein humanistisches Menschenbild, d.h. sie ermöglichen allen Schüler*innen die gleichen Chancen, versuchen Ungleichheiten auszugleichen ohne zu bevorzugen oder zu bevormunden. Schulsozialarbeit stellt eine Hilfe zur Selbsthilfe dar, sodass alle Schüler*innen, entsprechend ihrer Möglichkeiten, selbst zu einer zufriedenstellenden Lösung gelangen und diese auch umsetzen können. Gelegentlich können Lösungsprozesse durch die Kooperation mit anderen Partner*innen beschleunigt oder sinnvoll ergänzt werden.
Die folgende Aufzählung stellt Beispiele dar. Sollte Dein Thema nicht dabei sein, melde Dich trotzdem, um Unterstützung zu erhalten und nicht allein damit fertig werden zu müssen!
Beziehungskrisen; Ausgrenzung; Intrigen; häufige, heftige Streitigkeiten; Sorgen um Deine Mitmenschen; Regeln und Konsequenzen zuhause; Jugendschutz; psychische Erkrankungen in der Familie; …
Konzentrationsstörungen; Umgang mit ADHS, Autismusspektum oder anderen Besonderheiten oder Erkrankungen; Mobbing; raues, grobes Klassenklima; Respektlosigkeit; hinderliche Lernatmosphäre; Bedrohung; Beschimpfung; Diebstahl; Streitschlichtung; …
Einsamkeit und innere Leere; depressive Stimmungen und Stimmungsschwankungen; Schulangst und andere Ängste; persönliche Krisen; anhaltende Erschöpfungszustände; extremer Leistungsdruck; exzessives Zocken; Zwangsverhalten; Suchtmittelmissbrauch; Schlafstörungen/Kopfschmerzen/Bauchschmerzen im Zusammenhang mit Belastungssituationen; Sexualfragen; ungewollte Schwangerschaft; gestörtes Essverhalten; Trauerreaktionen; …
Mobbing- und Gewaltprävention; Suchtprävention (Medien, Nikotin, Alkohol, illegale Drogen); gesunde Lebensweise und Erste Hilfe; Stressprävention; Demokratiearbeit, Toleranz und Mitbestimmung; Sexualaufklärung und Prävention sexualisierter Gewalt; …
Effiziente Kooperation mit der Beratungslehrerin der Schule; Kontakte zu Beratungsstellen, Therapeut*innen und Ärzt*innen; Erlebnispädagogisches Schlüsselkompetenztraining; Gruppencouching; Selbsthilfegruppen; alternative Wohnkonzepte; Freizeitangebote; …
Gestresst?Um „runterzukommen“, zu entspannen und einfach mal den Druck rauszunehmen, hier einige Tipps und Ideen für Euch:
Vier Übungen für mehr Achtsamkeit

– Bewusste Atmung: Atme ruhig und bewusst bis in Deinen Bauch hinein.
– Gefühle reflektieren: Statt Deine Gefühle zu verdrängen, lass diese zu und reflektiere.
– Essen mit allen Sinnen: Iss Deine Mahlzeiten in Ruhe, ohne Handy, PC und Fernseher.
– Dankbarkeit: Schreibe 3 Dinge auf, für die Du heute dankbar bist.
Vier Tipps für weniger Stress

– Selbstwertgefühl steigern: Erkenne, dass Du auch ohne Leistung zu erbringen, wertvoll bist.
– Entschleunigung: Mach Yoga, geh spazieren oder wende Atemtechniken an.
– Klare Kommunikation: Triff Entscheidungen und kommuniziere diese nach außen.
– Fokus aufs Wesentliche: Finde heraus, was wirklich wichtig ist und sei weniger perfektionistisch.
Viel Spaß beim Ausprobieren, Entspannen und zur Ruhe Kommen.