Das Bertolt-Brecht-Gymnasium beherbergt ein einzigartiges Archiv mit einer umfangreichen Überlieferung an Dokumenten und Gegenständen seit der Gründung der Schule 1914. Als Beitrag zum Festjahr anlässlich der 875-Jahrfeier der Stadt Schwarzenberg entstand diese Seite mit ausgewählten Fundstücken aus dem Schularchiv, die einen spannenden Einblick in zwölf Jahrzehnte Schwarzenberger Schulgeschichte geben.
Texte und Bilder: Jonny Hielscher

Der erste Schuljahresbericht des dirigierenden Oberlehrers Martin Treutler gibt Einblicke in die Gründungsjahre der Einrichtung.

Eine 1924 entstandene Aufnahme des Kollegiums zeigt, wie es vor 100 Jahren im Lehrerzimmer aussah.

Das Schultagebuch von Oberstudiendirektor Dr. Walter Fröbe zeichnete detailliert die Ereignisse während des Zweiten Weltkriegs nach.

Die Aufzeichnungen über das Abitur 1947 geben Auskunft über Ablauf und Inhalte der Reifeprüfung in der unmittelbaren Nachkriegszeit.

1957 erteilte das Ministerium für Volksbildung der Oberschule die Erlaubnis, den Namen Bertolt Brechts zu führen.

Das Ehrenemblem der Bertolt-Brecht-Oberschule war ein Symbol für gute Leistungen in der Schule und im sozialistischen Wettbewerb.

1974 begann der Austausch mit dem Partnergymnasium im bulgarischen Pasardschik.

Ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Arbeit an der EOS „Bertolt-Brecht“ in den 1970er- und 1980er-Jahren war der Zirkel „Schreibende Schüler“.

Die friedliche Revolution ermöglichte das Erscheinen einer Schülerzeitung, die erstmals 1991 als „Penne-News“ erschien.

Im Jahr 2002 erschien der erste Schuljahresbericht nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Im Festjahr 2016 erhielt Hans Brockhages Skulptur „Der Stellvertreter“ ihren Platz vor dem Schulgebäude.

Mit einer kleinen Glocke und einem Schlüssel symbolisieren zwei besondere Gegenstände die Verbindung von Tradition und Fortschritt an unserer Schule.